Wir sind das Frischmarkt-Team –

und mit diesem Auftritt möchten wir uns gerne bei Ihnen vorstellen.

Wir haben festes Personal und keine wechselnden Mitarbeiter. Jeder unserer Mitarbeiter hat seinen Bereich, wo sie/er ein Facharbeiter ist. Wir wollen der besserer Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in unserer Umgebung sein. Unsere Auszubildende durchlaufen verschiedenste Bereiche in unserem Frischmarkt und haben nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung einen guten Überblick über den Einzelhandel.

 

Jokob und Anna

Jokob und Anna

Jakob ist die männliche Kraft in der Fleischerei.

Wir bekommen jede Woche ca. eine Tonne Frischfleisch (wenn wir keine Werbung haben), es wird auch eine Menge Frischfisch und viele andere Fischprodukte geliefert. Das muss alles richtig angenommen und im Kühlraum verstaut werden, damit man es in Griffweite hat, um es zu verarbeiten oder zu verkaufen. Eine seiner Lieblingstätigkeiten ist auch sich mit der Verarbeitung von Frischfleisch- und Fisch zu beschäftigen. Obst, Gemüse und die Tiefkühlabteilung sind die 2 weiteren Bereiche im Frischmarkt, für die Jakob eigenverantwortlich zuständig ist. Seit über 20 Jahren im Verkauf mit osteuropäischen Produkten mit dabei, weiß er ganz genau wie dieser Bereich des Marktes tickt. Jakob ist ständig auf der Suche nach Neuigkeiten und Änderungen, um besser zu werden.

Anna ist eines der Gesichter in unserem Frischmarkt,

welches Sie zuerst sehen. Ob an der Kasse oder in der Fleischerei. Sie verkauft Ihnen gerne etwas und berät Sie dabei auch ausführlich. Sie ist sehr kontaktfreudig und liebt es zu verkaufen. Die Haushaltsware und der ganze Beauty- und Gesundheitsbereich ist das Reich von Anna. Sie weiß, wozu das Dachfett oder Mumijo gut ist und welche Öle oder Tinkturen Sie für dies oder das benötigen. Sie war schon in Kasachstan eine Verkäuferin mit der ganzen Seele. In der neuen Heimat angekommen hat Sie gleich mit dem angefangen, was sie am besten kann: Einzelhandel. Die Bestellungen der Wurstware und der Trockenware für den Frischmarkt sind auch die Tätigkeiten mit denen Anna täglich beschäftigt ist.

 Jana

Jana

Jana ist die stellvertretende Marktleiterin im Frischmarkt.

Seit dem sie im Markt mit anpackt, fühlt sich der Marktleiter Waldemar wie ein neuer Mensch. Jana war eine langjährige Kauffrau im Einzelhandel bei Schlecker und hat da auch bis zum Schluss gearbeitet. Sie war Filialleiterin in Wolfsburg und dann in Wesendorf. Man hat sich über die viele Jahre an das enge Team bei Schlecker gewöhnt, da kannte man sich und hat zueinander gehalten. Nach dem man bei ein paar größeren Geschäften probiert hat und merkte, dass das Teamgeist in diesen Geschäften keine Selbstverständlichkeit ist. Jana war dort erst mal enttäuscht und hat angefangen sich was anderes zu suchen. Sie war Kunde im Frischmarkt und sah unsere Entwicklung, sah auch den Marktleiter oft an der Kasse sitzen und sah ihre Chance hier im Frischmarkt ein Teil von der positiven Veränderung zu sein, in dem sie ihr Können und Fleiß mit einbringt.

Das Witzige ist, der Marktleiter war sich zu dieser Zeit gar nicht so sicher, ob er sich einen neuen Mitarbeiter leisten kann und will und hat nicht sofort zugesagt. Jana aber war hartnäckig und heute würde der Laden ohne Sie einen großen Schritt in die falsche Richtung machen.

Janas Haupttätigkeit im Laden ist die Führung und Kontrolle von unseren Praktikanten, Auszubildenden und dem Einarbeiten von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die weitere Haupttätigkeit von Jana ist die Warenpflege, ganz besonders die Sortimentsgestaltung, da kann sich keine mit ihrer Kreativität messen, selbst der Chef nicht und deswegen ist er froh und glücklich, so einen Mitarbeiter wie Jana zu haben.

Selbstverständlich übernimmt Jana auch all die anderen Tätigkeiten, die es dem Marktleiter ermöglichen, sich um andere Tätigkeiten zu kümmern wie z.B. Lieferanten und/oder Messen oder auch Kollegen zu besuchen, um sich mit Ideen auszutauschen und dadurch frischen Wind in den Frischmarkt zu bringen.

Olga und Irina

Olga und Irina

Unsere Fleischerei

Olga ist eine starke und geduldige Person

Sie hat hier noch vor der Frischmarkt-Zeit angefangen. Wie sie hier eingestellt wurde, ist es wert erzählt zu werden. Es hat draußen geregnet, sie kommt rein und wird gefragt: “Na, schlechter Zeitpunkt spazieren zu gehen?“, darauf hat sie spasseshalber geantwortet: “Ach, was sollen wir Arbeitslose sonst so tun?“. Die Chemie hat irgendwie gestimmt und man hat ihr eine Stelle angeboten. Mit der einfachsten Tätigkeit angefangen, ist sie jetzt aus der Fleischerei nicht wegzudenken. Sie verkauft Ihnen alles, was sie wollen und auch was sie nicht unbedingt brauchen – man geht an ihr nicht einfach so vorbei. Auch für viele Frischmarkt-Salate und in der Verarbeitung von Fleisch- und Fischprodukten ist sie die erfahrenste Mitarbeiterin.

Irina ist der beste Beweis dafür, dass der berufliche Quereinstieg möglich ist.

Vor langer Zeit aus der Kosmetikbranche über Kassiererinnen-Tätigkeit ist sie in die Fleischerei eingestiegen und hier gar nicht mehr wegzudenken. Bestellungen, Präsentation und Verarbeitung gehört zu Ihren Hauptaufgaben im Frischmarkt – aber auch viele andere Tätigkeiten übernimmt sie gerne, weil sie weiss, dass sie ein Teil des Teams ist.

Olga und David

Olga und David

Unsere Nachwuchskräfte

Olga, die Zweite. Sie ist eine der Auszubildenden im Frischmarkt und stellt sich ganz gut an.

Wir haben sie im Betrieb nur 2 Tage in der Woche und diese 2 Tage sind für uns eine Entspannung, weil Sie viele Aufgaben sehr gut zu übernehmen weiß und das ganze Team dadurch gut entlastet. Wenn Sie Ihre Ausbildung gut abschließt, ist sie sicherlich unsere neuer Mitarbeiterin, denn für  Frischmarkt sind nicht nur frisch ausgebildete Fachkräfte wichtig, sondern auch Mitarbeiter die es zu schätzen wissen im und für das Team zu arbeiten. Für ihre jungen Jahre hat sie schon eine Menge Schwierigkeiten erlebt, die sie alle überwunden hat und die sie nur stärker und erfahrener gemacht haben. Dies sind die Stärken, die bei uns wichtig sind.

David ist unsere männliche Nachwuchskraft, unser zweiter Auszubildender.

David macht die Kasse, nimmt Ware an und sortiert sie auch ein. David ist im ersten Jahr  seiner Verkäuferausbildung und wenn er es will, dann wird er diese Ausbildung erfolgreich abschließen und hier arbeiten. David muss man nicht lange was erklären, wenn es um technische Sachen geht. Unser Warenwirtschaftssystem, Excel oder Powerpoint hat er schnell verstanden und kann damit gut arbeiten. Auch David ist nur 3 Tage im Betrieb. Wenn er aber hier ist, ist es eine Erleichterung für uns alle.

Lena und Waldemar

Lena und Waldemar

 

Lena ist eine gute Hilfe bei der Buchhaltung und sonstiger Büroarbeit im Frischmarkt.

Lena, die direkt neben dem Marktleiter steht und sich hinter dem Frischmarkt Schild versteckt, ist die Ehefrau von Waldemar und wird nicht nur aus diesem Grund „die Chefin“ genannt. Auch sie hat Bereiche, in denen sie besser ist, wie die anderen und das wissen alle. Sie wusste es wohl selber nicht, aber der Einzelhandel ist genau das, womit sie sich beruflich identifizieren kann. Mit ihrer abgeschlossenen Ausbildung zur Steuerfachangestellten ist sie eine gute Hilfe bei der Buchhaltung und sonstiger Büroarbeit im Frischmarkt. Ihre Hauptaufgabe ist das Bestellen der Ware bei REWE. Es ist nicht so einfach wie man es gerne hätte, denn bei uns ist es noch nicht so automatisiert, wie in den anderen Geschäften, wir sind aber auf dem guten Wege dahin.

Die allerwichtigste Aufgabe von Lena ist es, das private Leben von dem Frischmarkt Marktleiter aufrecht zu erhalten und jeden Tag glücklicher zu machen. Wo kann man sich besser erholen wie bei der eigenen Familie? Nirgendwo! Wenn es zu Hause alles gut klappt, dann klappt auch alles ganz gut in dem Frischmarkt. Wenn man das Ganze von dieser Seite sieht, dann ist Lena verantwortlich für 13 Arbeitsplätze.

Der Marktleiter Waldemar Werner.

Er hat die ganzen Fäden in der Hand und ist für den gesamten Ablauf im Frischmarkt verantwortlich.

An dieser Stelle lassen wir den Chef selbst erzählen, wie er auf den Frischmarkt kam.

Nach der Schule wusste ich nicht was ich werden will – die meisten meiner Freunde haben eine Ausbildung im technischen Bereich angefangen. Ich wusste nicht was ich damit anfangen sollte. Aus diesem Grund bin ich zu Bundeswehr gegangen und es waren 4 beste Jahre meines Lebens. Ich habe da vieles gelernt, was mir heute noch hilft und bin viel selbstbewusster in das zivile Leben zurück gekehrt. Bei meiner Bundeswehrzeit (4 Jahre Zeitsoldat von 2001-2005) war die Hierarchie das, was ich am meisten verabscheut habe. Ich habe nur die Soldaten respektiert, die mir gezeigt haben, das die es besser können und das ich von denen was lernen kann – egal was die für einen Rang hatten. Deswegen hatte ich Probleme und deswegen würde ich Probleme haben in meinem Berufsleben, wenn ich nicht selbstständig geworden wäre. Ich kann mich nicht jemandem unterordnen, der sich ein Meister nennt, dafür aber nichts kann.

Vielleicht war das einer der Gründe, warum ich mich für die Selbstständigkeit entschieden habe. Ich wollte besser sein, wie die anderen Chefs oder Vorgesetzte.

Mit meiner Ausbildung zum Bürofachwirt im Personal- und Rechnungswesen, meinem bestandenen LKW-Führerschein und meiner Erfahrung der Mitarbeit in dem kleinen aber feinen Geschäft meiner Eltern, war mir klar das ich auch einen Laden haben will – nur in einem größerem Massstab.

Mein Ziel war: Einen Laden aufzumachen, um einem multikulturellen Kundenkreis ein einzigartiges Einkaufserlebnis zu bieten. Mit einer großen Auswahl und zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Da ich viele Lieferanten von meinen Eltern kannte und eine gute Vorstellung von der IST/SOLL Lage in meinem Kopf hatte, suchte ich und verglich, was für mich am besten war. Ich wusste, dass der Wettbewerb für mich leichter sein wird, als z.B. in einem ALDI oder LIDL gegenüber REWE oder REAL. Solche Läden gibt es viele und da wäre ich nie der eigene Chef.

Ich wollte einen Spezialitäten-Laden haben, mit Waren die es nicht in jedem Geschäft gibt.

Habe mir überlegt, ob ich lieber einen eigenen Laden haben oder einer etablierten Kette beitreten sollte, die meine Gedanken teilt. Habe mal einen Monat Praktikum gemacht in einem großen Laden in Berlin, der einer Kette angehört, die sich auf osteuropäische Spezialitäten spezialisiert hat. Ich habe mit dem Betreiber der Kette lange Gespräche geführt, ihn ausgefragt und nach dem Praktikum habe ich verstanden: „Ich will meinen eigenen Laden“.

Irgendwann hörte ich, dass in meiner Gegend ein Laden verkauft wird. Der Betreiber hat aus Altersgründen verkaufen wollen und ich habe aus Altersgründen kaufen wollen. Nach meiner eigenen Analyse war ich mir ziemlich sicher, dass ich es schaffen würde, den Laden zum Laufen zu bringen. Nach fast 4 Jahren kann man das auch gut spüren.

Die Mitarbeiter werden besser entlohnt und spüren, dass jeder einzelner in der Firma wichtig ist. Der Umsatz wurde mehr als verdoppelt (die Ausgaben leider auch). Wir haben mehr Kunden aber auch höhere Einkäufe je Kunde, dass heißt dass der Kunde mehr einkauft als früher. Besonders stolz (auch wenn man es mir nicht anmerkt) bin ich auf unsere neuen Verkaufsregale und Tiefkühltruhen. Die haben eine Menge Geld gekostet, aber ich sehe es als eine gute Investition in die Zukunft und bin sehr glücklich über das positive Feedback meiner Kunden. Der Ganze Umtausch war keine einfache Sache, hier kann man sich angucken wie wir das Ganze bewerkstelligt haben.

Die Arbeit an dieser Beschreibung hat einen ganzen Arbeitstag in Anspruch genommen. Danke an all die netten Kunden, die es mir und meinem Team ermöglichen das zu tun, was wir am liebsten haben. Glücklich und zufrieden täglich zur Arbeit zu gehen mit der Gewissheit, heute wieder was Wichtiges tun zu können.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für ihr Interesse bedanken.